ROPA Methode

Die ROPA-Methode ist eine Kinderwunschbehandlung für lesbische Paare, wo die eine Partnerin ihre Eizelle an die andere spendet.

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Was bedeutet ROPA?

ROPA steht für:
Reception of Oocytes from the Partner.

ROPA ermöglicht einer Frau, ihre Eizellen an ihre Partnerin zu spenden. Die gespendete Eizelle wird im Laborg mit Spendersamen befruchtet und bei einem Transfer in die Gebärmutter der Partnerin platziert.

Die Partnerin trägt somit die Schwangerschaft aus und bringt das Kind zur Welt.

Bei der ROPA-Methode kommt somit beiden Partnerinnen eine wichtige Rolle zu:

  • Die eine wird zur genetischen Mutter, weil sie die Eizelle beisteuert,
  • die andere trägt die Schwangerschaft aus und wird die leibliche Mutter.

Während der Schwangerschaft kann letztere die Entwicklung des Kindes unter anderem über die Epigenetik mitbestimmen.

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Für wen ist die ROPA-Methode geeignet?

Die Partner-Eizellspende (ROPA) ist speziell für lesbische Paare geeignet, die den gesamten Prozess der Familiengründung teilen möchten.

ROPA eignet sich besonders für:

  • Lesbische Paare, bei denen beide Partnerinnen aktiv an der Empfängnis und der Schwangerschaft beteiligt sein wollen.
  • Lesbische Paare, bei denen eine Partnerin nicht schwanger werden möchte, aber dennoch von Anfang an biologisch beteiligt und mit dem Kind verbunden sein möchte.
  • Fälle, in denen es einen medizinischen Grund für die Eizellspende der Partnerin gibt.
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Behandlungsverlauf bei der ROPA-Methode

Beim unverbindlichen Erstgespräch erfahren Sie mehr über die Behandlung und können klären lassen, ob die ROPA-Methode für Sie die Richtige ist.

Das Gespräch ist kostenlos, kann online stattfinden und ist natürlich auf Deutsch.

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Wenn Sie im Ausland leben und gemeinsam nach Dänemark kommen wollen, können wir Ihnen helfen, Ihre beiden Zyklen zu synchronisieren.

Dies wird als Frischbehandlung anstelle einer Kryobehandlung bezeichnet. Das bedeutet, dass sich Ihre Körper in der gleichen Phase des Menstruationszyklus befinden müssen, damit die Entnahme der Eizellen und der anschließende Transfer der befruchteten Eizelle zum richtigen Zeitpunkt erfolgen kann.

Wenn es notwendig ist, einen oder beide Zyklen anzupassen/zurückzusetzen, wird dies durch verschiedene Hormonpräparate erreicht.

Die Frau, die die Eizellen abgibt, erhält eine hormonelle Stimulation, um die Eierstöcke dazu anzuregen, mehr Follikel als normal heranreifen zu lassen. Die Entwicklung der Follikel wird mit Hilfe von Ultraschalluntersuchungen überwacht.

Wenn die Follikel bereit sind, wird 36 Stunden vor der Entnahme der Eizellen eine Ovulationsspritze verabreicht. Dies geschieht in einem einfachen Verfahren, der sogenannten Eizellentnahme, die etwa 20 Minuten dauert und unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird.

Nachdem die Eizellen entnommen wurden, werden sie im Labor mit Spendersamen befruchtet. Es ist auch möglich, einen bekannten Spender, wie einen Freund oder ein Familienmitglied, zu verwenden. 

Sie können sich jetzt schon die Samenspender von Diers Selected hier anschauen.

Die Befruchtung erfolgt meist mit der ICSI-Technik (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion), bei der eine einzelne Samenzelle direkt in die Eizelle eingebracht wird, um die Befruchtungschancen zu erhöhen.

Die befruchteten Eizellen werden dann von unseren erfahrenen Embryologen genau überwacht, bis sie das Blastozystenstadium erreichen (5-6 Tage nach der Befruchtung). In diesem Stadium ist eine Blastozyste bereit, in die Gebärmutter der Partnerin übertragen zu werden, es sei denn, es wurde vereinbart, dass alle Blastozysten für einen späteren Transfer in einem so genannten Kryozyklus eingefroren werden sollen.

Wenn mehrere gute Blastozysten vorhanden sind, bieten wir Ihnen an, diese für eine spätere Verwendung in einem Depot einzufrieren.

Bevor eine befruchtete Eizelle (Blastozyste) in die Gebärmutter übertragen werden kann, muss die Frau, die die Schwangerschaft austragen wird, optimal auf eine mögliche Schwangerschaft vorbereitet werden. Dies kann in ihrem eigenen Zyklus geschehen (wenn möglich), mit Hormonspritzen oder mit Östradiol-Tabletten und einem Progesteronpräparat.

Sobald die Frau vorbereitet ist, wird die Blastozyste in die Gebärmutter übertragen. Dazu wird ein dünner, weicher Katheter in die Gebärmutterhöhle eingeführt, während eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt wird. Es handelt sich um einen schnellen und schmerzlosen Eingriff, der keine Narkose erfordert.

Nach dem Transfer wird 10 Tage später ein Schwangerschaftstest durchgeführt, um zu prüfen, ob die Behandlung erfolgreich war.

10 Tage nach dem Blastozysten-Transfer messen wir Ihren HcG-Wert, der uns sagt, ob Sie schwanger sind oder nicht.
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Erfolgsraten bei der ROPA-Methode

Der Erfolg der ROPA-Methode hängt von der Qualität der Eizellen und der Gesundheit der Frau ab, die das Kind austragen wird.

Vor allem das Alter der Frau, die die Eizellen spendet, spielt eine entscheidende Rolle. Je jünger die „Spenderin“ ist, desto größer sind die Erfolgsaussichten.

Wir aktualisieren ständig unsere Erfolgsquoten auf unserer Website.

Sehen Sie unsere Erfolgsquoten

Vor- und Nachteile der ROPA-Methode

Vorteil bei ROPA

Der wichtigste Vorteil ist das Gefühl der Zusammengehörigkeit, das sich aus der gemeinsamen Zeugung eines Kindes ergibt.

Die ROPA-Methode ermöglicht es lesbischen Paaren, die Erfahrung der Kinderwunschreise zu teilen, wobei beide Partnerinnen zum biologischen Prozess beitragen.

Dies kann eine stärkere Bindung zwischen ihnen und ihrem zukünftigen Kind schaffen.

Informieren Sie sich über die Risiken einer IVF/ICSI-Behandlung mit Spendereizellen

Nachteil bei ROPA

Der Hauptnachteil besteht darin, dass die Behandlung invasiver und teurer ist, als es für die Zeugung eines Kindes notwendig wäre.

Wenn man komplett gesund ist und keine Fruchtbarkeitsprobleme bekannt sind, können sich die meisten lesbischen Paare ihren Kinderwunsch durch eine einfache Insemination (IUI) mit Spendersamen erfüllen.

Dies ist günstiger und ermöglicht eine natürliche Schwangerschaft ohne Einsatz von Hormonen.

Erfahren Sie mehr über die Inseminationsbehandlung (IUI)

Der epigenetische Einfluss der schwangeren Mutter auf die fötale Entwicklung

Forschungen auf dem Gebiet der Epigenetik zeigen, dass die Mutter, die das Kind austrägt, eine entscheidende Rolle für die Entwicklung des Fötus spielt.

Zwar erbt das Baby seine genetischen Merkmale von der Eizell- und Samenspende, doch erhält es während der Schwangerschaft auch wichtige Nährstoffe von der Mutter und Einflüsse durch ihre psychische Verfassung.

Diese pränatale Umgebung hat einen erheblichen Einfluss darauf, wie die Gene im sich entwickelnden Fötus zum Ausdruck kommen. Daher ist die Mutter, die das Kind austrägt, ein äußerst wichtiger Faktor für die frühe Entwicklung des Fötus.

Lesen Sie mehr über Epigenetik

Rechtliche Überlegungen zur ROPA

Legal für alle ab 1. Januar 2025

In Dänemark ist die Partner-Eizellspende seit dem 1. Januar 2025 für alle lesbischen Paare legal.

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Keine Anforderungen bzgl. Ehe 

In Dänemark muss man nicht verheiratet sein, um die Behandlung zu erhalten, wie es in vielen anderen Ländern der Fall ist.

 

Co-Mutterschaft

Wenn Sie keinen Wohnsitz in Dänemark haben, empfehlen wir Ihnen, vor Beginn der Behandlung einen Rechtsbeistand aufzusuchen, um die rechtlichen Aspekte der Co-Mutterschaft zu klären.

Lesen Sie mehr über die zivilrechtlichen Folgen

Häufig gestellte Fragen zur ROPA-Methode

ROPA steht für „Reception of Oocytes from the Partner“, eine Methode, bei der eine Partnerin Eizellen spendet, während die andere das Kind austrägt.

Ja, in dem Sinne, dass eine Frau die Eizellen spendet und die genetische Mutter wird, während die andere Frau die Schwangerschaft austrägt, das Kind zur Welt bringt und die rechtliche Mutter wird.

Wenn dann die Rollen vertauscht werden und die Frau, die zuvor die Eizellen erhalten hat, nun der Frau, die das erste Mal gespendet hat, Eizellen spendet, dann werden beide Frauen die biologischen Mütter ihrer jeweiligen Kinder.

Der gesamte Prozess dauert in der Regel einige Wochen, je nachdem, wie die Menstruationszyklen der beiden Frauen aufeinander abgestimmt sind.

Ja, für die Befruchtung der Eizellen wird ein Samenspender benötigt.

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Hier können Sie die Profile sehen.

Die Erfolgsquoten sind unterschiedlich und hängen von Faktoren wie dem Alter der Frau, die die Eizellen spendet, der Qualität der Eizellen und der Gesundheit der Frau, die das Kind austrägt, ab.

Nach einer Schwangerschaft durch eine Eizellspendebehandlung besteht laut Forschung ein erhöhtes Risiko für Präeklampsie und Bluthochdruck. Unsere Ärzte werden Ihnen dies bei Ihrem Beratungsgespräch näher erläutern. Lesen Sie hier mehr über die Risiken einer IVF-Behandlung mit gespendeten Eizellen.